Furioser OSV siegt mit 5:0 in Lübeck

Spielbericht vom 29. August 2026
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Der OSV hat sich am Samstag einen verdienten Auswärtssieg beim SC Rapid Lübeck gesichert. Mit 5:0 setzte sich unsere Mannschaft am Ende deutlich durch, musste dabei aber gleich zwei schwierige Phasen überstehen. Besonders die Anfangsphase und die Zeit zwischen der 60. und 76. Minute verlangten der Mannschaft einiges ab.
Auf dem kleinen Kunstrasen am Kasernenbrink erwischte zunächst Rapid den besseren Start. Die Gastgeber kamen druckvoll in die Partie und sorgten bereits in der Anfangsphase für Gefahr. Ein Freistoß landete direkt am Lattenkreuz, wenig später musste Benecke bei einem Distanzschuss stark parieren. Der OSV brauchte einige Minuten, um richtig in die Partie zu finden.
Das änderte sich in der 13. Minute: Silas Bünning setzte sich im Eins-gegen-Eins stark gegen seinen Gegenspieler durch und spielte den Ball diagonal auf Jan-Eric Kränzke, der frei einschieben konnte – 1:0 für den OSV.
Mit der Führung bekam unsere Mannschaft zunehmend mehr Kontrolle und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Junge, Severin und Mielke hatten weitere Großchancen, zudem sorgten die Standards immer wieder für Gefahr. Kurz vor der Pause fiel schließlich das wichtige 2:0. Nach einer Ecke von Marcell Sobotta traf Finn Severin und belohnte den OSV für eine starke Phase.
Nach dem Seitenwechsel hätte der OSV dann eigentlich frühzeitig für die Entscheidung sorgen können. Zwischen der 46. und 60. Minute erspielte sich unsere Mannschaft weitere gute Chancen, unter anderem durch Severin und nach Standardsituationen. Doch entweder war der Abschluss nicht präzise genug oder der starke Rapid-Torwart war zur Stelle. So blieb die Partie trotz der 2:0-Führung zunächst offen.
Und genau das sollte sich anschließend bemerkbar machen. Ab etwa der 60. Minute kam Rapid wieder besser ins Spiel und entwickelte deutlich mehr Druck. Unsere Mannschaft musste diese zweite schwierige Phase überstehen. Benecke war im Eins-gegen-Eins erneut stark zur Stelle und verhinderte einen möglichen Anschlusstreffer. Auch defensiv wurde mit großer Leidenschaft verteidigt. Besonders eine starke Grätsche von Rico Mielke verhinderte in höchster Not eine gefährliche Eins-gegen-Eins-Situation.
Der OSV überstand diese Druckphase – und setzte anschließend den entscheidenden Nadelstich.
In der 76. Minute sorgte erneut eine Ecke von Marcell Sobotta für Gefahr. Rico Mielke köpfte den Ball zunächst an den Pfosten, setzte anschließend aber selbst nach und traf im Nachschuss zum 3:0.
Damit war der Widerstand der Gastgeber gebrochen. Nur zehn Minuten später erhöhte Marvin „Merte“ Müller nach einem starken Solo auf 4:0.
Den Schlusspunkt setzte schließlich Rapid selbst. Bei einem Rückpass zum eigenen Torwart missglückte die Ballannahme, sodass der Ball zum 5:0 im eigenen Tor landete.
Am Ende steht ein deutlicher und verdienter 5:0-Auswärtssieg. Der OSV zeigte nach der schwierigen Anfangsphase die richtige Reaktion, erspielte sich anschließend selbst zahlreiche Möglichkeiten und hätte die Partie bereits zwischen der 46. und 60. Minute entscheiden können. Weil diese Chancen jedoch ungenutzt blieben, musste die Mannschaft zwischen der 60. und 76. Minute noch einmal eine intensive Druckphase der Gastgeber überstehen.
Mit dem 3:0 war die Partie dann endgültig auf die Siegerstraße gebracht. In der Schlussphase ließ der OSV nichts mehr anbrennen und schraubte das Ergebnis sogar noch auf 5:0.


