Souveräner Heimsieg

Spielbericht vom 4. August 2026
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Der Oldenburger SV hat sich nach dem schwachen 1:7-Auftakt in Flensburg eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit einem hochverdienten 4:0 (3:0)-Heimsieg gegen die zweite Mannschaft des VfB Lübeck revanchierte sich die Mannschaft für den misslungenen Saisonstart und sicherte sich die ersten drei Punkte der neuen Spielzeit.
Von Beginn an zeigte der OSV eine ganz andere Körpersprache als noch in Flensburg. Die Mannschaft agierte zweikampfstark, präsent im Pressing und setzte den spielstarken Gästen früh unter Druck. Bereits nach wenigen Sekunden bot sich Jan-Eric Kränzke die erste Abschlussmöglichkeit, ehe Müller auf der Gegenseite in letzter Sekunde klärte.
Nach elf Minuten belohnte sich der OSV für den engagierten Start. Nach einer sehenswerten Ballstafette legte Kränzke für Rico Mielke auf, der aus rund 30 Metern abzog und den Ball unhaltbar zur 1:0-Führung im rechten Eck versenkte.
Nur acht Minuten später erhöhte Mielke mit einem echten Traumfreistoß. Aus etwa 20 Metern zirkelte er den Ball perfekt über die Mauer und schnürte damit seinen Doppelpack zum 2:0.
Der OSV blieb die spielbestimmende Mannschaft und erspielte sich weitere Chancen. Silas Bünning, Finn Severin und Daniel Junge sorgten immer wieder für Gefahr. In der 31. Minute fiel schließlich das verdiente 3:0: Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankte Marcell Sobotta präzise auf Finn Severin, der den Ball per Kopf im Tor unterbrachte.
Auch danach ließ der OSV nicht nach. Robin Bünning, Severin und Müller hatten weitere gute Möglichkeiten, während Daniel Junge kurz vor der Pause die Latte traf. Mit einer hochverdienten 3:0-Führung ging es in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel knüpfte der OSV nahtlos an die starke erste Hälfte an. Mielke traf mit einem Freistoß erneut die Latte, Severin vergab nach einer einstudierten Eckballvariante nur knapp, und auch Junge sowie Silas Bünning kamen zu weiteren Abschlüssen. Defensiv ließ die Mannschaft kaum etwas zu – den ersten nennenswerten Abschluss der Gäste gab es erst nach einer Stunde, doch dieser verfehlte das Tor deutlich.
Trainer und Mannschaft nutzten die komfortable Führung, um frische Kräfte zu bringen. Noah Enseleit, Mika Wölk, Mattis Markmann, Jan Bollesen und Patrick Schulz sammelten Einsatzminuten, ohne dass der Spielfluss verloren ging.
Den Schlusspunkt setzte Silas Bünning in der 88. Minute. Nach einem Ballgewinn startete er einen Konter bereits ab der Mittellinie, zog von rechts nach innen, kreuzte seinen Gegenspieler und schloss mit dem linken Fuß sehenswert in den rechten Winkel zum 4:0-Endstand ab.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, hoher Intensität und konsequenter Chancenverwertung setzte der Oldenburger SV die richtige Reaktion auf den misslungenen Saisonauftakt in Flensburg und fuhr hochverdient die ersten drei Punkte der Saison.
Am Freitag wartet bereits die nächste Aufgabe: Zuhause gegen den TuS Rotenhof am Schauenburger Platz soll an diese starke Leistung angeknüpft werden.










