OSV zieht mit 3:0-Sieg in das Viertelfinale ein

Spielbericht vom 18. Juli 2026
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Der Oldenburger SV ist erfolgreich in die neue Pflichtspielsaison gestartet. Im Achtelfinale des Landespokals setzte sich die Mannschaft von Florian Stahl mit 3:0 (1:0) beim Eichholzer SV durch und trifft im Viertelfinale am kommenden Samstag auf den PSV Neumünster.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und liefen den OSV früh an. Nach einem ersten Abschluss von Luca Neumann und einer großen Möglichkeit für Mika Wölk, der bei einer Hereingabe von Daniel Junge den Ball nicht traf , musste Cedric Cordes erstmals sein Können zeigen und rettete stark im Eins-gegen-eins gegen einen Eichholzer Angreifer.
In der 13. Minute schlug der OSV dann eiskalt zu. Nach einem schnellen Konter setzte sich Silas Bünning auf der rechten Seite durch und legte den Ball mustergültig quer. Neuzugang Marcell Sobotta war zur Stelle und spitzelte den Ball zur 1:0-Führung über die Linie.
Nach rund 20 Minuten musste Sebastian Witt verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für ihn kam Finn Severin in die Partie. Anschließend entwickelte sich eine intensive Pokalbegegnung. Eichholz erhöhte den Druck und kam zu mehreren guten Möglichkeiten, doch Cedric Cordes bewahrte den OSV mit starken Paraden vor dem Ausgleich. Auf der Gegenseite sorgten Standards von Rico Mielke immer wieder für Gefahr, sodass der OSV die knappe Führung mit in die Halbzeit nahm.
Zur zweiten Halbzeit brachte Florian Stahl Noah Enseleit für Mika Wölk. Die Partie blieb zunächst umkämpft, ehe in der 57. Minute die entscheidende Szene folgte. Nach einem schnellen Umschaltspiel schickte Marcell Sobotta den eingewechselten Enseleit auf die Reise. Der wurde kurz vor dem Strafraum als letzter Mann gestoppt – der Schiedsrichter entschied folgerichtig auf Notbremse und zeigte dem Eichholzer Verteidiger die Rote Karte.
Den fälligen Freistoß verwandelte Rico Mielke nur zwei Minuten später sehenswert direkt über die Mauer zum 2:0. Der OSV nutzte die Überzahl konsequent aus und legte in der 63. Minute nach. Luca Neumann gewann den Ball an der Mittellinie und spielte einen perfekten Steckpass auf Finn Severin. Dessen Abschluss konnte der Torhüter zunächst noch parieren, doch Daniel Junge reagierte am schnellsten und köpfte den Abpraller zum 3:0-Endstand ins Netz.
In der Schlussphase kontrollierte der OSV das Geschehen und ließ nichts mehr anbrennen. Mattis Markmann, Jan Bollesen und Tolas Shamzin kamen noch zu weiteren Einsatzminuten.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, großer Effizienz vor dem Tor und einer starken Defensivarbeit feierte der Oldenburger SV einen verdienten 3:0-Erfolg und steht damit im Viertelfinale des Landespokals. Dort empfängt der OSV am kommenden Samstag den PSV Neumünster.
Trainer Florian Stahl zeigte sich nach dem Schlusspfiff zufrieden mit dem Pflichtspielauftakt:
„Es war das erwartet schwere Pokalspiel gegen einen richtig guten Gegner. Eichholz hat uns gerade in der ersten Halbzeit mit seinem hohen Pressing und seiner Intensität vor einige Herausforderungen gestellt. Wir haben in dieser Phase defensiv sehr gut gearbeitet und mit Cedric Cordes einen starken Rückhalt gehabt. Nach der Roten Karte haben wir das Spiel clever ausgespielt und unsere Chancen konsequent genutzt. Insgesamt war es ein verdienter Sieg und ein guter Start in die Pflichtspielsaison. Jetzt freuen wir uns auf das Viertelfinale vor heimischer Kulisse gegen den PSV Neumünster.“











